Dichtheitsprüfung Wasserleitung gibt Aufschluss über fehlerhafte Installationen

8 Dez von Admin

Dichtheitsprüfung Wasserleitung gibt Aufschluss über fehlerhafte Installationen

Die Prüfung der Dichtheit einer Wasserleitung ist für Trinkwasserleitungen eines Neubaus essenziell. Das gilt insbesondere für die Inbetriebnahme von Pflegeheimen, Hotels oder Krankenhäusern. Die Trinkwasserleitungen müssen getestet bzw. untersucht werden. Untersucht wird bei einer Dichtheitsprüfung der Wasserleitung mittels Gas, Druckluft oder Wasser. Das Trinkwasser selbst muss vor der Inbetriebnahme des Gebäudes bzw. der Wasserleitungen auf chemische und mikrobiologische Beschaffenheit untersucht werden. Das Trinkwasser darf nicht kontaminiert sein, ansonsten können weder Wasserleitungen noch Gebäude in Betrieb genommen werden. Welche Gründe eine Kontamination der Wasserleitungen hat und womit eine Dichtheitsprüfung der Wasserleitung durchgeführt wird, werden nachfolgend erläutert.

Dichtheitsprüfung Wasserleitung – Kontamination des Trinkwassers

Die Dichtheitsprüfung der Wasserleitung gibt beispielsweise Aufschluss über fehlerhafte Installationen. Unsauber durchgeführte Installationen der Wasserleitungen führt nicht selten zu Kontaminationen. Ein erster Hinweis auf fehlerhafte Installationen ist ein starker chemischer und mikrobiologischer Befund. Kontaminationen können durch Bauschmutzentstehen, der in die Rohre gelangt. Das ist häufig bei nicht verschlossenen Rohrenden der Fall. Des Weiteren können verschmutzte Füllschläuche (für eine Dichtheitsprüfung) und unsaubere Bauwasseranschlüsse eine Kontamination des Trinkwassers verursachen. Also auch bei der Dichtheitsprüfung der Wasserleitung ist sauberes Arbeiten dringend erforderlich.

Dichtheitsprüfung Wasserleitung – mit Wasser oder doch lieber anders?

Wasser in den Rohrleitungen sollte während der Bauphase vermieden werden. Das Wasser ist in der Regel nicht mikrobiologisch einwandfrei und kann so Kontaminationen verursachen. In größeren Bauvorhaben kommt es meist zu langen Zeiten zwischen Installation und Inbetriebnahme. Bei feuchten Wasserleitungen kann es so zu Kontaminationen kommen. Kontaminierte Rohrleitungen lassen sich nur schwer wieder dekontaminieren. Es ist daher ratsam, die Dichtheitsprüfung der Wasserleitung nicht mit Wasser, sondern mit Inertgasen oder Druckluft durchzuführen. Im ZVSHK-Merkblatt“Dichtheitsprüfungen von Trinwasser-Installationen mit Inertgas, Wasser oder Druckluft“ aus Januar 2011 wird das Thema behandelt.

Erfahren Sie mehr: http://furness-controls.de/dichtheitspruefung-wasserleitung/

Des Weiteren ist die Dichtheitsprüfung der Wasserleitung mit Wasser auch aus Korrosionsgründen zu vermeiden. Die Leitungen sollten nicht korrodieren und bis kurz vor Inbetriebnahme besser trocken sein. Sind Wasserleitungen lange Zeit unbenutzt und feucht, kann es im Winter auch zu Frostschäden kommen. Um platzende Rohre zu vermeiden, sollten die Wasserleitungen auch aus diesem Grund bis kurz vor Inbetriebnahme trocken sein. Welche Dichtheitsprüfung für Wasserleitung durchgeführt wird, hängt auch von der Beschaffenheit der Rohre ab. Entsprechende Normen geben darüber Auskunft und sollten unbedingt beachtet werden. Nützlich ist immer ein Kalibrator für kleine Drücke.

Dichtheitsprüfung Wasserleitung – Druckluft oder Inertgas

Seit Jahrzehnten (1993) gibt es bereits positive Erfahrungen mit einer Inertgas oder Druckluft Dichtheitsprüfung der Wasserleitung. Die Verfahren sind eine gleichwertige Alternative zur Dichtheitsprüfung mit Wasser. Welche Prüfverfahren sich für eine Baumaßnahme eignen, hängt von entsprechenden Normen ab und sollte unbedingt bei Baubeginn geklärt werden. Es ist wesentlich, dass weder Kontaminationen, noch Frostschäden oder Korrosionsschäden entstehen. Bauvorhaben sollten auch hinsichtlich der Trinkwasserleitung professionell geplant werden.

Auch interessant, das Thema Differenzdrucktransmitter!

Lesen Sie dazu auch:

Differenzdrucktransmitter für Luft- und Klimatechnik

 

VonAdmin