Einwegpalette – preisgünstig und nützlich!

18 Apr von Admin

Einwegpalette – preisgünstig und nützlich!

Paletten sind allgemein bekannt für einen industriellen Gebrauch für Sendungen aller Art. Sie tragen die Grundlast der Artikel mit enormen Gewicht und dienen als fester Transport-Untersatz. Jedoch gibt es neben der allgemeinen europäischen Mehrwegpalette, auch als „Euro-Palette“ betitelt sowie der amerikanischen Palette (welche bis dato mit fungiziden und anderen Holzbehandlungen aufbereitet werden durften), ebenfalls die sogenannte Einwegpalette. Jene Paletten sind für den – vom Namen herleitbar – einmaligen Einsatz vorgesehen. Diese soll als Entlastung für Speditionen fungieren, in dem der Empfänger für die Abfallentsorgung zuständig ist.

Welche Vorzüge bietet eine Einwegpalette?

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In der EU liegen strikte Richtlinien vor, was Paletten betrifft. Dies gilt insbesondere für die Behandlung des Holzes. Es ist gestattet, das Holz mit Wärme zu behandeln, aber nicht mit allmöglichen Chemikalien. Vollholz-Ladungsträger sollen am Ende auch bloß aus Holz bestehen. Zusätzlich gelten strikte Gesetze bezüglich Erreger und Krankheiten, die sich im Holz befinden können. Greift ein Betrieb nun auf Kunststoff oder andere klassische Stoffe der Einwegpalette zurück, sind solche Erreger keinerlei echte und damit verbunden keinerlei kostenkalkulatorische Bedrohung mehr für Unternehmen. Aus diesen Gründen ändern Exporteure derzeitig vermehrt zur Einwegpalette.

Wieso sollte man eine Einwegpalette benutzen?

Die Paletten, deren Zweck sich im Transport vom Produzent zum Verbraucher erfüllt, gibt es also in diversen Varianten.
Bei der Einwegpalette dreht es sich um die eher wenig haltbare Ausführung. In der Regel sind sie als Verlustverpackung gedacht und sollen nach ihrem Dienst bei dem Empfänger bleiben. Dieser hat sich dann um die Entsorgung zu kümmern. Der Hintergrund ist der bei Transportunternehmen oft entstandene Aufwand mit den „Paletten-Pools“, welche sich im Lauf der Aufträge sammeln. Einige von diesen Paletten müssen aussortiert oder repariert und ersetzt werden und finden letztendlich wieder den Weg zurück zu dem Transportunternehmen. Der logistische Arbeitsaufwand brachte die Industrie dazu, auf die Einwegvariante auszuweichen. Initiiert wurde die Abschaffung des Palettenpools als einer der ersten Staaten in der Schweiz im September 2007. Hierbei ist automatisch sichergestellt, dass der Lieferant bei Abgabe die logistische Verantwortung der Palette mit an den letzten Emfpänger abgibt. Die Ausgaben der Firmen sinken in diesem Zusammenhang erheblich.

Wie sieht eine Einwegpalette aus?

Solche Paletten sind gemäß dem europäischen Vorbild in verschiedenen Größen erhältich. Die meisten Stückzahlen stellen dabei das Halbeuromaß (800 mm x 600 mm), das klassische Euromaß (1200 mm x 800 mm) und das Containermaß (1140 mm x 1140 mm) dar. Darüber hinaus wird das Vierteleuromaß (600 mm x 400 mm), welches primär für Displays gebraucht wird, als Standardmaß angeboten. Als Material bestehen sie je nach Anforderungen des Firmenkunden aus Pressholz, Kunststoff, Holz oder Wellpappe.

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